Google Reader LogoDas Ende des Google Reader ist beschlossene Sache. Google hat damit, zumindest bei mir, ein ganzes Stück Vertrauen verloren, wenn vielbenutzte Services einfach so mir nichts dir nichts eingestellt werden. Seit 2005 gibt es den Google Reader mit einer nicht zu unterschätzenden Userbasis. Leider scheint sich Google auch nicht von einer Petition zum Erhalt des Google Readers überzeugen zu lassen, die mittlerweile schon über 120.000 Unterzeichner hat. Also gilt es, einen Ausweg zu finden, um weiterhin die täglichen News stressfrei sichten zu können.

Da bei mir die Nutzung auf mehren Geräten eine große Rolle spielt, kamen lokale Programme nicht in Frage. Wenn ich auf dem einen Gerät einen Artikel gelesen habe, möchte ich diesen nicht auf einem anderen Gerät wieder als neu angezeigt bekommen. Eine Synchronisation kann also nur über einen Service erfolgen, der unabhängig vom Gerät arbeitet. Allerdings wollte ich auch nicht auf einen externen Dienstleister setzen (so wie Google mit ihrem Reader), sondern eine Software selber hosten, die mir die Reader-Funktionen bereitstellt. Nach längerer Suche bin ich auf Tiny Tiny RSS gestoßen, welches leicht zu installieren und mit ein paar Änderungen im CSS sogar noch ähnlich dem Google Reader Design dargestellt werden kann.

Tiny Tiny RSS

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Technorati macht es einem schon ein bisschen schwer, den eigenen Blog-Feed dort einzutragen. Nicht, dass schon die Registrierung mit Firefox nicht klappen wollte (erst Chrome brachte mich vorwärts), sondern auch ein anschließendes Anmelden wollte mit Firefox nicht klappen (wiederum mit Chrome erfolgreich). Für die Registrierung des Feeds solle man doch bitte einen neuen Eintrag mit dem Code NB5NETXYFHSQ (nur für den Feed dieser Webseite gültig) veröffentlichen, der dann auch im Feed erscheinen muss. Dabei muss der Code, so wie ich das verstanden habe, im ganz normalen Text zu finden sein. Also sei dieser Anforderung hiermit Genüge getan.

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Update: wie bei jedem Artikel muss beachtet werden, wann er veröffentlicht wurde. Der Artikel hier spiegelt die Situation Ende 2011 wieder. Manche Dienste, wie z.B. der Google Reader, wurden mittlerweile eingestellt.

Unser Hunger nach Neuigkeiten scheint unstillbar. Früher lag dafür die Tageszeitung im Briefkasten und wurde beim Morgenkaffee oder in der U-Bahn gelesen. Über persönlich interessante Artikel hat man sich mit Kollegen und am Stammtisch ausgetauscht und irgendwann ist sicher der eine oder andere Leserbrief entstanden, der dann eventuell auch abgedruckt wurde.

Dieses Bild hat sich grundsätzlich geändert. Mit der zunehmenden Verbreitung der auch mobil einsetzbaren Technik wird unser Newshunger auf ganz neue Weise gestillt. Wir lesen Webseiten, klicken uns von Artikel zu Artikel, verfassen Kommentare und treten evtl. auch mit anderen Kommentatoren direkt in Kontakt. Auch das passiert in der U-Bahn - beim Morgenkaffee hoffe ich doch eher selten - und dann immer, wenn uns der kleine Hunger treibt. ...weiterlesen "News pfundweise – Wie nutze ich RSS"

Lange Zeit war ich Nutzer des Google Readers um meine tägliche Kost an News anständig präsentiert zu bekommen. Immer gestört hat mich jedoch an diesem Angebot die Klickverfolgung (Google weiss, welche Artikel ich lese) und ebenso die eingeschränkte Suchfunktion. Nach langer Suche und dem Weg über die Dynamischen Lesezeichen in Firefox oder den Blog und News-Feeds Konten in Thunderbird bin ich auf RSSOwl gestossen.

RSSOwl bietet alles, was ein anständiger Newsreader zu bieten haben sollte. Die bestehenden Newsfeeds können vom Google-Reader übernommen werden. Es können selbst Filter erstellt werden, um z.B. über News mit Bezug auf ein Thema oder eine Region informiert zu werden. News können archiviert werden und überdauern so die Kurzlebigkeit des Netzes. Seit der neuesten Version (2.1.2) ist RSSOwl auch mit einer deutschen Oberfläche erhältlich. Eine Suche hilft dabei, Newsfeeds zu weiteren interessanten Themen zu finden.

Voraussetzung für RSSOwl ist ein installiertes Java, was aber auf den meisten Rechnern heutzutage sicher schon installiert ist.