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Mit dem WordPress-Plugin Cachify steht eine Lösung zur Verfügung, die ein einfaches Zwischenspeichern von dynamisch erzeugten Webseiten bietet. Die Inhalte können mit unterschiedlichen Methoden zwischengespeichert werden. Unterstützt werden APC, Disk, DB und Memcached (nur mit Nginx). Da ich hier Nginx einsetze, bietet sich Memcached als schnellste Variante an. Wie Cachify und Nginx dann zu konfigurieren sind kann im Cachify-Wiki nachgelesen werden.

Die erfolgreiche Konfiguration läßt sich einfach überprüfen: es wird an das Ende der jeweiligen Webseite ein HTML-Kommentar von Cachify eingefügt. Ist dieser im Quelltext der Seite vohanden, dann wurde die Seite aus dem Cache, bei mir also von Nginx/Memcached ausgeliefert.

Nach ein paar Tests stellte sich heraus, dass genau eine Seite hier aus dem Blog nicht zwischengespeichert wird. Nach langem Suchen fand ich dann den Grund: der Seitenquelltext ist größer als 1 MB (bedingt durch sehr viele Kommentare auf der Seite) und Memcached speichert in der Standardkonfiguration nur Items bis zu einer Größe von 1 MB.

Ab der Version 1.4.2 von Memcached kann diese Größe konfiguriert werden. Unter Debian 8 fügt man dazu in die Datei /etc/memcached.conf eine neue Zeile mit z.B.

ein. Damit wird die Maximalgröße eines Items auf 2 MB angehoben. Anschließend muss Memcached neu gestartet werden. Mit folgendem Kommando lassen sich die aktuellen Einstellungen eines laufenden Memcached anzeigen:

Unter item_size_max ist die neue Einstellung zu erkennen. Alternativ kann auch phpMemcachedAdmin verwendet werden, um den Inhalt der Caches anzuzeigen.

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Bei der Live-Vorschau von neuen Themen in WordPress kann es vorkommen, dass zwar die linke Sidebar für die Themeneinstellungen angezeigt wird, die eigentliche Anzeige aber leer bleibt.

Dieses Verhalten kann folgende Ursache haben:

  • das Plugin Widget Logic wird verwendet
  • im neuen Vorschau-Theme werden vorhandene Widgets angezeigt
  • in den Widget-Logic-Einstellungen dieser Widgets wird eine eigene Funktion aus der functions.php verwendet, welche aber im Vorschau-Theme nicht vorhanden ist

Dadurch tritt ein Fehler auf und die Vorschau wird nicht angezeigt, der Vorschaubereich bleibt leer.

Abhilfe schafft, vor dem Verwenden einer Funktion in Widget Logic zu testen, ob die Funktion überhaupt vorhanden ist. Für eine Funktion mit dem Namen "MeineFunktion" könnte man also folgendes in Widget Logic einfügen:

MeineFunction wird dann nur aufgerufen, wenn sie auch wirklich existiert bzw. in der Themen-eigenen functions.php definiert worden ist.

Die Vorschau nicht aktiver bzw. noch nicht installierter Themen funktioniert anschließend wieder reibungslos.

Bilder sind ein Hingucker. Eine gut gemachte Grafik zum Thema lockert den Textfluß auf und sorgt bei geschicktem Einfügen in den Text für kleine Pausen beim Lesen längerer Artikel. Das Problem: woher bekommt der Hobby-Blogger Bilder, die er auf seinem Blog ohne schlechtes Gewissen und rechtlich unbedenklich verwenden darf? Gegen Geld ist natürlich jede Qualität und Quantität zu haben. Bei den meisten privat betriebenen Blogs dürfte allerdings der Geldbeutel mit den meist hohen Lizenzgebühren für ein einziges Bild überfordert sein.

Aber auch hierfür gibt es eine Lösung: einige Hobbyfotografen stellen ihre Bilder kostenfrei zur Verfügung und einige sogar unter einer sogenannten CC0-Lizenz, welche auch die komerzielle Verwendung ohne Namensnennung erlaubt. Eine Webseite, auf der bereits sehr viele und qualitativ hochwertige Fotos unter CC0-Lizenz von den jeweiligen Fotografen hochgeladen wurden ist Pixabay.

In den Nutzungsbedingungen wird klargestellt, dass die Fotografen mit dem Hochladen ein unbeschränktes Nutzungsrecht ohne jegliche Bedingungen für jedermann einräumen.

Indem Sie Bilder hochladen, gehen diese unter der Verzichtserklärung Creative Commons CC0 als gemeinfrei in die Public Domain über. Urheberrechtsinhaber von hochgeladenen Bildern räumen ein unbeschränktes Nutzungsrecht ohne jegliche Bedingungen für jedermann ein.

Natürlich freut sich der Fotograf über einen neuen Follower auf Pixabay oder über einen Backlink. Außerdem kann dem Fotographen ein "Kaffee" in Form einer kleinen Überweisung (über Paypal) direkt auf Pixabay gespendet werden.

Bilder-Gimmick für WordPress-Nutzer

Blogger, die WordPress einsetzten, können außerdem das von Pixabay erstellt Plugin Pixabay Images nutzen, mit dem die Suche, das Herunterladen und das Einfügen passender Bilder ins eigene Blog zum Kinderspiel wird.

WordPress Plugin Pixabay Images

Die mit dem Plugin heruntergeladenen Bilder werden automatisch mit der Herkunfts-URL und dem Autor in der WordPress-Medienübersicht gekennzeichnet.

Einfacher geht es nun wirklich nicht.

Beim Schreiben von längeren Artikeln ist es hilfreich, den Inhalt mit einem Seitenumbruch auf mehrere Seiten aufzuteilen. Das verhindert auf der einen Seite ein endloses Scrollen durch einen langen Text und auf der anderen Seite wird damit auch die Absprungrate gesenkt, da zum Lesen des ganzen Artikels mindestens eine weitere Seite des Artikels angezeigt werden muss.

WordPress beinhaltet dieses Feature bereits. Die Toolbar des WordPress-Editors enhält dazu leider keinen entsprechenden Button, jedoch kann man durch Eingabe von <!--nextpage--> im Textmodus des Editors einen Seitenumbruch einfügen. Im visuellen Modus drückt man dazu die Tastenkombination <Shift>+<Alt>+<P>.

Viele Themes stellen dann automatisch enstprechende Buttons zum Blättern zwischen den Seiten dar. Sollte das verwendete Thema das nicht unterstützten, kann durch Einfügen von

an entsprechender Stelle in der single.php des Themes diese Funktion nachträglich eingebaut werden.

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Mit WordPress ist es sehr einfach möglich, Inhalte anderer Webseiten in die eigene Webseite einzubinden. So kann z.B. duch die bloße Angabe einer YouTube-URL das entsprechende Video im Artikel angezeigt werden. In der Vergangenheit war das für ein paar Anbieter, meist für Multimedia-Inhalte, bereits möglich.

Seit heute nun ist WordPress 4.4 da und erweitert die Liste der unterstützten Webseiten beim Einbetten. Neu ist dabei, dass bei der Angabe einer externen URL auf der auch WordPress läuft, gleich ein Anrisstext der verlinkten Webseite angezeigt wird. WordPress selbst unterstützt jetzt die sogenannte oEmbed-Schnittstelle.

Außer WordPress werden die rechts genannten Anbieter für das Einbetten von Inhalten unterstützt.

Leider tauchen in dieser Liste nicht die beiden großen kommerziellen Socialnetwork-Plattformen auf. Die oEmbed-Schnittstelle wurde von diesen beiden bisher Anbietern nicht implementiert. Vielleicht ist das auch gar nicht gewünscht. Schade.

Als Beispiel, wie das Einbetten einer Vorschau auf einen externen WordPress-Blog aussieht, hab ich hier einmal einen zufällig aus meinem Newsreader ausgewählten Blog-Eintrag verwendet:

Transfer.sh Dateien über die Kommandozeile teilen

Sehr nützlich, wie ich meine.