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Heute bin ich gleich zwei Mal über das Python-Modul Paramiko gestolpert. In der MySQL-Workbench wird es verwendet, um eine Verbindung über einen SSH-Tunnel herzustellen. Das in der aktuellen MySQL-Workbench ausgelieferte, aber uralte Paramiko versteht sich nicht mehr mit aktuellen OpenSSH-Versionen. Nach einem manuellen Update von Paramiko funktionierte der Verbindungsaufbau dann wieder.

Die zweite Portion Paramiko gab es beim Durchsehen der Backups. Das von mir verwendete Duplicity benutzt ebenfalls Paramiko, wenn Backups auf einem per SSH bzw. SFTP oder SCP erreichbaren Server abgelegt werden sollen. Leider funktioniert SFTP und SCP in Duplicity, und damit implizit Paramiko, aktuell nicht mit einem Backup-Server bei Hetzner. Eine Lösung habe ich bisher leider nicht gefunden.

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Obwohl ich wirklich nicht schnell aufgebe, so ist der mehrere Tage lange Versuch, hier pfSense mit IPv6 der Telekom zu konfigurieren, gescheitert.

Das mag zum einen daran liegen, dass die Telekom aber auch so gar keine Hilfe zur Verfügung stellt, wie die korrekten Parameter für eine IPv6-Konfiguration lauten. Auf verschiedenen IT-News-Seiten, darunter auch Heise, werden in alten Artikeln Prefixe kommuniziert, mal /56, mal /64, welche am IP-Anschluss der Telekom zugewiesen werden. Noch nicht einmal klar ist, ob die Telekom SLAAC oder DHCPv6 spricht.

Zumindest eins konnte ich hier bisher feststellen: ja, ich habe einen IP-only Zugang mit Entertain und ja, ich habe keine IPv6-Sperre, wie in anderen Beiträgen berichtet, da ich einen neuen Vertrag abgeschlossen habe und ein angesteckter Plastik-Speedport auch IPv6 zugewiesen bekommt.

Zum anderen mag es daran liegen, dass wohl niemand pfSense mit IPv6 am Anschluss der Telekom verwendet. Zumal sich hier noch die Schwierigkeit mit VLAN7 und VLAN8 bei Entertain ergibt. So sind auch Beispiele für eine funktionierende Konfiguration im Netz leider nicht zu finden.

Drittens liegt der Fehlversuch wohl auch daran, dass pfSense noch den einen oder anderen Bug in Bezug auf IPv6 hat (siehe z.B. hier oder hier) und leider die Doku zu IPv6 bei pfSense auch noch dünn gesäht ist.

Und zu guter Letzt muss ich zugeben: ich bin IPv6-Newbie.

So kann das leider nichts werden. Schade.

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Auf der Webseite von Digitally Imported findet man leider keine Liste der dort angebotenen Streams. Wer die gestreamte Musik nicht mit seinem Webbrowser spielen will ist also erst mal außen vor. Ein Blick in die Sourcen fördert sie jedoch zu Tage.

Die einzelnen Streams:

Und hier die Streams von Digitally Imported als Playlist z.B. für VLC:

Titelbild: Alex Regan

Seit Ende letztem Jahres erlaubt Netflix nun auch das Streamen per HTML5 unter Linux. Allerdings bis jetzt nur bei Verwendung von Chrome. Chromium und andere Browser funktionieren bisher nicht.

Netflix Bildschirmfoto vom 2015-03-09 22:46:50

Nach einem ersten Eindruck wird in 720p (sofern vorhanden) gestreamt.

Weitere Informationen zu den technischen Hintergründen liefert Golem.

Laut Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs ist das Einbinden von Youtube-Videos nicht strafbar.

Ihm zufolge ist das Einbinden von Inhalten legal, wenn dadurch kein neues Publikum erschlossen und keine neue Technik verwendet wird. Diese Voraussetzungen sind beim Einbetten öffentlich zugänglicher Youtube-Videos erfüllt. Ein neues Publikum werde dadurch nicht erreicht, weil laut EuGH davon ausgegangen werden könne, “dass der Inhaber des Urheberrechts, als er die Wiedergabe erlaubte, an alle Nutzer des Internets gedacht habe.” Quelle

Rechtsanwalt Christian Solmecke stellte dazu fest, dass diese Entscheidung nicht nur für Youtube-Videos gelte, sondern für alle mittels Framing eingebundene urheberrechtlich geschützten Inhalte, die einmal im Netz öffentlich zugänglich gemacht worden sind – egal ob sie mit oder ohne Zustimmung des Urhebers im Netz veröffentlicht wurden.

Hurra!