Protokoll eines Verbindungsabbruchs

Speedport W722VGenau dann, wenn man den Internetzugang einmal braucht steht er nicht zur Verfügung. Murphys Law. Zuerst hatte ich die hier eingesetzten PowerLine-Adapter in Verdacht, aber mit dessen Konfigurationswerkzeug konnten alle anderen PowerLine-Adapter erreicht werden. Der Router ließ sich auch anpingen. Also konnte nur noch die Internetverbindung gestört sein. Hier das Protokoll eines SpeedPorts der Telekom:

Im Original wird das Protokoll in der Verwaltungsoberfläche des SpeedPorts verkehrt herum dargestellt. Wer auch immer sich das einfallen lassen hat. Logfiles gehen chronologisch von oben nach unten. Offensichtlich hat niemand hinbekommen, das Logfile auf der SpeedPort-Verwaltungswebseite in einem HTML-Textarea darzustellen und gleichzeitig ganz nach unten zu scrollen... Ich habe das Logfile für bessere Lesbarkeit mit tac umgedreht.

Bemerkenswert bei der ganzen Sache sind drei Dinge:

  1. war das nicht die Zwangstrennung, sondern wohl eine Störung bei T-Online
  2. die Dauer des "Offline-Seins"
  3. ein Fehler in allen SpeedPorts, der eine eingetragene DynDNS-Konfiguration ausser acht läßt und bei der Wiedereinwahl einfach nicht den DynDNS auf die neue IP-Adresse konfiguriert

Der erste Punkt ist wohl nicht vorhersehbar. Den Zweiten kann ich nicht beurteilen, doch ich glaube kaum, dass in reichlich acht Minuten irgendwohin ein Techniker gefahren ist. Gottseidank lief die Technik bei der Telekom nach so einer kurzen Zeitspanne wieder. Der dritte Punkt ist mehr als ärgerlich. Man kann in den aktuellen SpeedPorts eine DynDNS-Konfiguration eintragen, diese wird jedoch nicht bei einer Neueinwahl beim Anbieter aktualisiert. Das ist ein Bug, welcher lt. diversen Forenmeldungen schon seit Jahren in der Firmware der SpeedPort-Router schlummert.

Nun ja. Ärger von der Seele geschrieben.

 

Protokoll eines Verbindungsabbruchs
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