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Vielleicht kennen einige die sogenannte Löffelsprache, bei der es sich um eine spielerische Modifikation der Sprache handelt. Die Regeln sind einfach: hinter jeden Vokal wird "lef" gesetzt und der Vokal wiederholt (andere Variationen benutzen "lew" oder auch "low"). Diphthonge werden insgesamt behandelt. Hinter sie wird ebenfalls ein "lef" gesetzt und der Diphthong wiederholt. Ein Beispiel: Aus "Jens Tautenhahn" wird "Jelefens Taulefautelefenhalefahn". Die Vokale und Diphthonge hinter denen "lef" eingefügt wird sind fett markiert.

Im Netz kursieren ein paar Beispielimplementierungen in verschiedenen Sprachen, diese sind jedoch leider nicht vollständig. Ich habe keine Implementierung gefunden, die die Diphthonge beachtet. Ein Anreiz, mal wieder sed in die Hand zu nehmen und es richtig zu machen:

"[äae]u" bildet die Diphthonge äu, au und eu ab, "[ae]i" ai und ei, dazwischen ie und zum Schluss alle Vokale inklusive der entprechenden Umlaute. Durch die Klammerung kann man anschließend den Match als Parameter in der Ersetzung verwenden (\1).

Jetzt kann man "loeffel" prima als Pipe verwenden und allen möglichen Text "löffeln" ;)