Schön, Dich auf meinem Blog zu sehen! Hier befindet sich ein Sammelsurium an Tipps und Tricks entstanden beim täglichen Umgang mit Hard- und Software, aufgeschrieben direkt aus dem IT-Alltag.

pfSense 2.2: DNS Resolver und Source-IP

Mit der Version 2.2.1 von pfSense wurde der alte DNS Forwarder durch den DNS Resolver Unbound ersetzt. Nach dem Update konnte nahtlos umgeschaltet werden, bei Neuinstallationen wird der DNS Resolver als Default eingestellt.

Probleme gibt es allerdings, wenn im alten DNS Forwarder Source-IPs für feste Domain-Weiterleitungen eingetragen sind. Diese werden benötigt, wenn z.B. eine Firmendomain von einem über IPSEC erreichbaren Firmen-DNS aufgelöst werden soll. Der neue DNS Resolver bietet solch eine Einstellung nicht. Ohne besondere Einstellungen werden die DNS-Requests zwar an den richtigen entfernten DNS addressiert, aber über das Default-Gateway und nicht über den IPSEC-Tunnel abgesendet.

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DNS  OSS  pfSense 

pfSense 2.2: Kernel Crash mit IPSEC und ALIX 2D13

Seit der Version 2.2.1 von pfSense lief mein ALIX-Router nicht mehr stabil. Das Problem trat auf, wenn von Remote durch einen IPSEC-Tunnel die pfSense-Box angesprochen wurde, z.B. die Verwaltungsoberfläche aufgerufen wurde. Resultat war ein sofortiger Kernel-Crash.

Anscheinend tritt das Problem nur unter NanoBSD und dann auch nur auf 32bit-Systemen auf. Genau so ein System ist mein ALIX 2D13 Board.

Die pfSense-Entwickler haben einen Woraround gefunden. Unter System -> Advanced -> System Tunables trägt man folgendes ein:

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IPSEC  OSS  pfSense 

FreeSwitch auf Raspberry Pi 2: Incompatible Destination

Nach der Installation von FusionPBX auf einem Raspberry Pi 2 entsprechend der Anleitung und dem Einrichten einer Extension über die Weboberfläche von FusionPBX kann sich das erste Gerät mit FreeSwitch verbinden. Beim ersten Anruf erhält man allerdings folgende Hinweis- und Fehlermeldungen:

Audio Codec Compare [SILK:99:24000:20:0:1]/[G722:9:8000:20:64000:1]
Audio Codec Compare [SILK:99:24000:20:0:1]/[PCMU:0:8000:20:64000:1]
Audio Codec Compare [SILK:99:24000:20:0:1]/[PCMA:8:8000:20:64000:1]
Audio Codec Compare [SILK:99:24000:20:0:1]/[GSM:3:8000:20:13200:1]
Audio Codec Compare [PCMU:0:8000:30:32000:1]/[G722:9:8000:20:64000:1]
Audio Codec Compare [PCMU:0:8000:30:32000:1]/[PCMU:0:8000:20:64000:1]
Audio Codec Compare [PCMU:0:8000:30:32000:1]/[PCMA:8:8000:20:64000:1]
Audio Codec Compare [PCMU:0:8000:30:32000:1]/[GSM:3:8000:20:13200:1]
Audio Codec Compare [PCMA:8:8000:30:32000:1]/[G722:9:8000:20:64000:1]
Audio Codec Compare [PCMA:8:8000:30:32000:1]/[PCMU:0:8000:20:64000:1]
Audio Codec Compare [PCMA:8:8000:30:32000:1]/[PCMA:8:8000:20:64000:1]
Audio Codec Compare [PCMA:8:8000:30:32000:1]/[GSM:3:8000:20:13200:1]
...
Hangup sofia/internal/1000@xxx.xxx.xxx [CS_NEW] [INCOMPATIBLE_DESTINATION]

Es konnte kein kompatibler Codec für beide Geräte (SIP-Telefon und FreeSwitch) gefunden werden.

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FusionPBX auf Raspberry Pi 2: Gateway-Timeout bei der Installation

Ich wollte auf einem komplett neu aufgesetzten Raspbian FusionPBX entsprechend der Anleitung installieren. Verwenden wollte ich die vorgeschlagene Konfiguration mit Nginx und Sqlite. Leider schlägt nach ein paar Stunden Kompilieren der letzte Konfigurationsschritt im Webbrowser fehl, da das Timeout in Nginx für FastCGI-Skripte (in dem Fall PHP) in der Standardeinstellung zu kurz eingestellt ist. Der kleine Raspi müht sich nach Kräften, schafft es aber nicht in der vorgegebenen Zeit. Die Einrichtung im Webbrowser schlägt mit “Gateway-Timeout” fehl. Abhilfe schafft der Eintrag

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Problem: K-9 Mail, OpenKeychain und Anhänge

Wer K-9 Mail benutzt (nebenbei das beliebtestet OpenSoure-Programm für E-Mails unter Android) und zur Verschlüsselung der E-Mails mit PGP OpenKeychain verwendet, wird über kurz oder lang vor folgendem Problem stehen: dem Verschlüsseln von Anhängen.

Leider unterstützt K-9 Mail bisher den Standard PGP-MIME nicht, sondern kann verschlüsselte Nachrichten nur im Format PGP-Inline verschicken. Daraus ergeben sich gleich zwei Probleme:

  1. Beim Versenden von verschlüsselten Nachrichten wird nur der Nachrichtentext verschlüsselt. Etwaige Anhänge werden unverschlüsselt verschickt.Dieses Problem kann umgangen werden, indem die Anhänge zuerst mit OpenKeychain verschlüsselt werden und diese verschlüsselten Dateien dann der E-Mail angehängt werden. Sehr unhandlich.
  2. Beim Empfang von PGP-verschlüsselten Nachrichten können nur per PGP-Inline-kodierte Nachrichten sofort in K-9 Mail angezeigt werden.PGP-MIME-kodierte Nachrichten müssen erst abgespeichert werden und können anschließend in OpenKeychain entschlüsselt werden. Ebenfalls sehr unhandlich.

Wie man in folgenden Thread nachlesen kann, sind für die Implementierung von PGP-MIME in K-9 Mail umfassende Arbeiten an der Storage-Engine notwendig. Leider hat bis heute noch niemand entsprechend Zeit für eine Implementierung gefunden, obwohl es anscheinend zu den am meisten von den Benutzern gewünschten Erweiterungen zählt (inklusive mir). Wer mag, kann einen Anreiz für die Entwickler schaffen, indem er sie finanziell unterstützt. Ein entsprechende Seite bei Bountysource ist eingerichtet und steht aktuell bei US$ 1.015.

Android  E-Mail  K9  OSS 

Digitally Imported: Streamliste

Auf der Webseite von Digitally Imported findet man leider keine Liste der dort angebotenen Streams. Wer die gestreamte Musik nicht mit seinem Webbrowser spielen will ist also erst mal außen vor. Ein Blick in die Sourcen fördert sie jedoch zu Tage.

Die einzelnen Streams:

Und hier die Streams von Digitally Imported als Playlist z.B. für VLC:

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GNUcash: Fehler beim Onlinebanking

Seit langer Zeit verwende ich GNUcash, um meine Finanzen komfortabel zu verwalten. Beim Umzug auf eine Neuinstallation von Linux Mint wollte das Onlinebanking in GNUcash auf einmal nicht mehr funktionieren. Die erste Fehlermeldung war, dass kein Konto zum Onlinebanking ausgewählt sei. Nun gut, dachte ich, habe ich beim Zurücksichern evtl. ein verstecktes Verzeichnis vergessen. Also: Neueinrichtung des Online-Zugangs in GNUcash. Leider stürzt GNUcash beim Anlegen eines neuen Benutzers für das Onlinebanking mit folgender Fehlermeldung ab:

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HHVM-Stolpersteine – Heute: MySQL-Socket

Nach einem aktuellen Update konnte HHVM auf einmal keine Verbindung mehr zu MySQL bzw. MariaDB aufnehmen. Grund ist der, dass der MySQL-Socket nun wohl unter /tmp/mysql.sock gesucht wird, wo er nicht liegt. Unter Debian liegt er vielmehr unter /var/run/mysqld/mysqld.sock. In der /etc/hhvm/server.ini ist daher folgende Einstellung einzutragen:

hhvm.mysql.socket = /var/run/mysqld/mysqld.sock

Nach einem Neustart von HHVM funktionierts dann auch wieder mit HHVM und MySQL über den Socket.

HHVM  Linux  MariaDB  MySQL  OSS 

Netflix: Streamen auch unter Linux

Seit Ende letztem Jahres erlaubt Netflix nun auch das Streamen per HTML5 unter Linux. Allerdings bis jetzt nur bei Verwendung von Chrome. Chromium und andere Browser funktionieren bisher nicht.

Netflix Bildschirmfoto vom 2015-03-09 22:46:50

Netflix Bildschirmfoto vom 2015-03-09 22:46:50

Nach einem ersten Eindruck wird in 720p (sofern vorhanden) gestreamt.

Weitere Informationen zu den technischen Hintergründen liefert Golem.

Nemo: Bookmarks editieren

Mit dem Dateimanager Nemo lassen sich für Verzeichnisse, aber auch für den Zugriff auf externe Server Bookmarks erstellen. Seit der Nemo-Version 2.4.5 werden die Bookmarks in der Seitenleiste in einer eigenen Kategorie dargestellt. Die Bookmarks werden in der folgenden Datei gespeichert:

~/.config/gtk-3.0/bookmarks

Bei dieser Datei handelt es sich um eine Textdatei. Mehrere Bookmarks können dort bequem mit einem Editor eingefügt oder abgeändert werden.