Springe zum Inhalt

Wiederbelebung alter Smartphones

Ich bin ja immer wieder erstaunt, wie man ältere Smartphones durch das Aufspielen von z.B. CyanogenMod (CM) zu ungeahntem neuen Leben erwecken kann. So traf es gestern mein mittlerweile etwas angestaubtes Moto G 1. Generation. Mit dem zuletzt von Motorola zur Verfügung gestelltem Android 5.0 bin ich nie so richtig warm geworden. Das Smartphone fühlte sich in jeder Lage zäh an. Die wenigen von mir verwendeten Apps wurden immer größer und vorinstallierte Apps ließen sich so nicht deinstallieren, es wurden nur neue Versionen von Google bereitgestellt. Der Speicher der alten Version war damit natürlich verloren.

Nun war die Garantie von meinem Moto G abgelaufen und ich habe mich an das Rooten und Flashen einer neuen Firmware gemacht. Da ich darin nicht sonderlich geübt bin, hat das natürlich alles eine Weile gedauert. Ein großes Lob muss ich den Betreuern der CyanogenMod-Webseite aussprechen: die Informationen dort sind klar strukturiert und einfach zu befolgen. Ohne Probleme lies sich mit Hilfe der Anleitung CM auf das Smartphone flashen. Danach folgte noch ein bisschen Einrichtung und das wars. Durch die nicht mehr standardmäßig installierten Anwendungen war natürlich nun mehr freier Speicher vorhanden. Alles gut, alles fein.

Der Schreck kam dann am nächsten Morgen: GPS-basierte Apps wollten nicht mehr. Das Moto G bekam einfach keinen Fix mehr. Ich dachte schon: das wars dann... Nach einigem Herumsuchen fand ich dann aber auch hierfür die Lösung im Forum der XDA-Developers. Problem gelöst.

Und nun erfreue ich mich wieder an einem flotten Moto G und werde es wohl behalten solange der Akku eben mitspielt.

Ein Gedanke zu „Wiederbelebung alter Smartphones

  1. Georg

    Auch wenn man mal einen Exot ohne CM-Support erwischt: Mit Root und der Entfernung aller Google Apps kann man schon viel Performance gewinnen. Ohne Google Now und den Google Sync im Hintergrund habe ich gerade Geräten mit einem Single Core mit <1GHz Beine gemacht.
    Sogar die Network Location kann man durch eine freie Variante ersetzen (gibt es z.B. bei F-Droid), die die Berechnung mit einem Dump von opencellid.org lokal macht. Nach meinen Erfahrungen verbraucht diese Variante auch weniger Ressourcen als das Original.

    Genau das ist auch der wesentliche Trick bei der höheren Performance von Cyanogenmod: Die GAPPS müssen extra installiert werden. :D In Sachen Tuning ist CM ja eher konservativ.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.