SSD-Tod durch Dauerschreiben

SSDs haben das Problem, dass die Speicherzellen nur eine begrenzte Anzahl Schreibvorgänge vertragen. Danach sind sie kaputt. Zwar hat jede SSD eine Reserve, die in so einem Fall automatisch benutzt wird, aber die hält eben auch nicht ewig. Durch unachtsame Konfiguration kann man so ganz schnell seine Hardware schrotten.

Im folgenden Beispiel wurden die SMART-Werte zweier im RAID1-Verbund laufender SSDs über ein Jahr lang ausgewertet:

Schön zu sehen ist, wie der Reservespeicherplatz permanent abnimmt. Bei der zweiten SSD sieht man, dass obwohl noch Reservespeicherplatz vorhanden sein sollte, nicht korrigierbare Fehler plötzlich sprunghaft ansteigen.

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Munin  OSS  SMART  SSD 

FastCGI für Munin mit systemd

Munin kann so eingestellt werden, dass die Grafiken und HTML-Dateien nicht alle fünf Minuten sondern nur auf Anforderung bzw. beim Abrufen der jeweiligen Webseite erzeugt werden. Zuständig dafür sind die Einstellungen cgi_strategy und html_strategy in /etc/munin/munin.conf. Munin benötigt dazu zwei FastCGI-Schnittstellen, welche idealerweise über einen Socket angesprochen werden. Früher konnte man das Problem lösen, indem man an passender Stelle mit spawn-fcgi die entprechenden FastCGI-Schnittstellen über Sockets bereitstellte. Eine Lösungsmöglichkeit war z.B. folgende:

/usr/bin/spawn-fcgi -s /var/run/munin/fcgi-graph.sock -U www-data -u www-data -g www-data /usr/lib/munin/cgi/munin-cgi-graph
/usr/bin/spawn-fcgi -s /var/run/munin/fcgi-html.sock -U www-data -u www-data -g munin  /usr/lib/munin/cgi/munin-cgi-html

In Zeiten von systemd läßt sich das nun eleganter bewerkstelligen.

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Munin: Optimierung der Festplatten-IOs

Munin wird dazu verwendet, Laufzeitwerte über verschiedene Dienste oder Rechner zu sammeln und diese statistisch in Grafiken auf einer eigenen Webseite aufzubereiten. Bei Über- oder Unterschreiten eines Grenzwertes können entsprechende E-Mails versenden. Die gesammelten Daten werden rollierend in RRDs (Robin-Round-Database) festgehalten.

In der Standardkonfiguration wird in den meisten RRDs nur jeweils ein Wert gespeichert. Das ergibt z.B. bei 10 Hosts á 20 zu speichernden Werten 200 RRDs, die von Munin alle 5 Minuten (dem Standard-Abfrageintervall) fast gleichzeitig geschrieben werden. Diese Häufung von IOs, zumal sie nicht gestreckt über den gesamten Zeitraum sondern punktuell auftritt, kann für große Installationen schnell zum Problem werden. Im Folgenden wird eine Methode vorgestellt, wie diese Festplatten-Last um den Faktor 10 gesenkt werden kann.

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Linux  Munin  Nginx  OSS 

Apt mit Munin überwachen

Unter Debian werden im Paket munin-plugins-core zwei Plugins geliefert, mit denen sich überwachen lässt, ob Paketaktualisierungen vorhanden sind.

Plugin apt

Dieses Plugin dient nur dazu, bei Vorhandensein mindestens eines Updates eine Warnung zu generieren, die, bei entsprechender Konfiguration, per E-Mail verschickt wird. Einen Munin-Graphen erzeugt dieses Plugin nicht.

Plugin apt_all

Dieses Plugin sucht in allen verfügbaren Repositories nach Update und erstellt daraus einen Munin-Graphen.

Beim Einsatz von apt_all kann folgende Fehlermeldung auftreten:

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apt  Linux  Munin  OSS 

Mint17: Apache 2.4 und Munin – Access denied

Mit Linux Mint 17 kommt auch Apache 2.4 auf den Rechner. Gegenüber der Version 2.2 gab es auch Änderungen bei der Vergabe von Zugriffsberechtigungen auf URLs. Leider bringt die Installation von Munin nur Einstellungen mit, die kompatibel mit der Apache Version 2.2 sind. Nach der Installation auf dem lokalen Host erscheint beim Zugriff auf http://localhost/munin nur ein “Forbidden”.

Folgender Eintrag in der Datei /etc/apache2/conf-enabled/munin.conf innerhalb <Directory /var/cache/munin/www> schafft Abhilfe:

Require all granted
Options FollowSymLinks SymLinksIfOwnerMatch

Nach einem Neustart des Apache können dann wieder die Munin-Auswertungen angesehen werden.

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Apache  Linux  Munin  OSS 

Virtuelle Server – Fehler im IO-System

Vorweg: virtuelle Server sind für kleine Aufgaben eine feine Sache. Sie können im aktuellen Betriebszustand gestoppt, gestartet, auf einen anderen Server umgezogen oder Snapshots von den Platten angefertigt werden. Viele Hoster bieten sie zum Betrieb eines eigenen Webservices, so z.B. der eigenen Homepage an. Da der virtuelle Server quasi einen kompletten Computer darstellt, muss man sich um die Aktualisierung der darauf aufgespielten Software und auch um das Betriebssystem selbst kümmern.

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