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Merkzettel für das Einrichten einer Bridge für libvirt (damit VMs auch ohne NAT mit der Außenwelt reden können bzw. die VM auch von außen ohne Kunstgriffe erreichbar ist):

  • Network-Manager stoppen und deaktivieren:
    1. systemctl stop NetworkManager.service
    2. systemctl disable NetworkManager.service
  • Interface Settings manuell in /etc/network/interfaces eintragen, Bridge-Parameter angeben und Nameserver manuell festlegen:
    1. auto br0
    2.      address 192.168.0.10
    3.      netmask 255.255.255.0
    4.      gateway 192.168.0.1
    5.      bridge_ports enp3s0
    6.      bridge_stp on
    7.      bridge_maxwait 0
    8.      dns-search local
    9.      dns-nameserver 192.168.0.1
  • Rechner neustarten

Die Bridge sollte nun korrekt konfiguriert sein und folgendermaßen aussehen:

  1. # ifconfig br0
  2. br0       Link encap:Ethernet  Hardware Adresse 50:xx:xx:xx:xx:xx  
  3.           inet Adresse:192.168.0.10  Bcast:192.168.0.255  Maske:255.255.255.0
  4.           inet6-Adresse: fe80::xxxx:xxxx:xxxx:xxxx/64 Gültigkeitsbereich:Verbindung
  5.           inet6-Adresse: 2003:86:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx/64 Gültigkeitsbereich:Global
  6.           inet6-Adresse: 2003:86:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx:xxxx/64 Gültigkeitsbereich:Global
  7.           UP BROADCAST RUNNING MULTICAST  MTU:1500  Metrik:1
  8.           RX-Pakete:39478 Fehler:0 Verloren:0 Überläufe:0 Fenster:0
  9.           TX-Pakete:41158 Fehler:0 Verloren:0 Überläufe:0 Träger:0
  10.           Kollisionen:0 Sendewarteschlangenlänge:1000 
  11.           RX-Bytes:42091131 (42.0 MB)  TX-Bytes:6646905 (6.6 MB)
  12.  
  13. # brctl show br0
  14. bridge name	bridge id		STP enabled	interfaces
  15. br0             8000.50xxxxxxxxxx       yes             enp3s0

Anschließend kann die Bridge dann auch virtuellen Maschinen mit z.B. virt-manager zugewiesen werden:

Bridge Interface in virt-manager

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Seit heute bin ich stolzer Besitzer von drei devolo dLAN 500 AVplus. Die Geräte arbeiten nach dem Homeplug AV-Verfahren und sind für einen maximalen Durchsatz von 500 MBit/s konzipiert. Durch die integrierte Steckdose auf der Rückseite wird kein Steckplatz an den sonst manchmal knappen Steckdosen im Raum verbraucht. Zusätzlich ist über die Steckdose im Gerät ein Filter aktiv, der für nachfolgend angeschlossene Geräte die Netzwerkübertragung vom Stromkabel  entkoppelt.

Erstinstallation

Ich hatte vor, drei Standorte miteinander zu vernetzen: Router, Schreibtisch mit mehreren PCs und den Fernseher. Die Installation war innerhalb von Minuten erledigt. Adapter in die Steckdose, den Stecker nachfolgender Geräte in die Steckdose am Gerät stecken und Netzwerkkabel anschließen. Die einzelnen Adapter fanden sich innerhalb von Sekunden und das Netzwerk lief.

An der Vorderseite des Adapters befinden sich drei Statusanzeigen. Eine davon gibt den maximalen Durchsatz in drei Schritten wieder, dargestellt durch die Farben grün, organge und rot. Leider verschweigt das Handbuch, welchen Verbindungsgeschwindigkeiten diese drei Stufen entsprechen. Grün wird als HD-Streaming-tauglich beschrieben, orange als SD-Streaming-tauglich und rot wird als tauglich für einfache Datentransfers oder Internetzugang beschrieben. Erste Geschwindigkeitstests belegten, dass die Adapter einen Durchsatz von 450 MBit/s Durchsatz schaffen. Alle leuchten grün. ...weiterlesen "devolo dLAN 500 AVplus im Einsatz"